FVM-Pokal der Frauen

Kein Wettbewerb übt derart Faszination aus wie der Pokal-Wettbewerb. Das Messen mit höherklassigen Mannschaften, David gegen Goliath, ist nur eine der Facetten. Der K.O.-Modus bringt die gewisse Spannung hinzu. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – auch beim FVM-Pokal der Frauen.

Modus und Termine

Im FVM-Pokal der Frauen sind alle ersten Mannschaften teilnahmeberechtigt für die erste Pokalrunde. Ausnahme sind die Mannschaften, die in der 1. und 2. Frauen-Bundesliga spielen, sowie deren Zweitvertretungen. Qualifiziert für die erste Runde sind neben den neun Kreispokalsiegern die Regionalligisten Vorwärts SpoHo Köln, SV Menden und Alemannia Aachen. Die Kreise Bonn, Euskirchen, Aachen und Heinsberg erhalten die vier noch zu vergebenden Plätze bis zur Teilnehmerzahl 16, da in ihren Kreisen die meisten Mannschaften am Kreispokal teilgenommen haben.

Die klassenniedrigeren Mannschaften haben in allen Runden bis zum Finale Heimrecht. Das Finale wird auf neutralem Platz ausgetragen. Gespielt wird in vier Runden (inklusive Finale). Der Sieger des FVM-Pokals nimmt an der ersten Runde des DFB-Pokals teil. Das Pokalfinale der Frauen wird am 11. Juni ausgetragen.

 

RundeTermin
1. Runde23. November 2019
Viertelfinale1. März 2020
Halbfinale21. Mai 2020
Finale11. Juni 2020

 

 


Rückblick

  • FVM-Pokal der Frauen 2018/19

    FVM-Pokal der Frauen 2018/19

    Grün-Weiß Brauweiler - SC Fortuna Köln 0:2

    Nicht nur um den Sieg im FVM-Pokalfinale sondern auch um den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals ging es im Finale der Frauen zwischen Grün-Weiß Brauweiler und Fortuna Köln. Die Fortuna legte gut los und ging bereits nach vier Minuten in Führung. Luzie Kirsch beförderte eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld per Kopf in die Maschen. Danach nahmen die Kölnerinnen das Heft in die Hand, Brauweiler kam selten in die gegnerische Hälfte. Nach rund 20 Minuten hätte Catia Gabriela Alves Pereira auf 2:0 erhöhen können, als sie nach einer Kopfballverlängerung alleine vor der Brauweiler-Torfrau Jessica Abels auftauchte, doch der erste Kontakt war zu unsauber und die Chance vertan. Die Fortuna gab Takt und Tempo vor, präsentierte sich aber im letzten Spielfelddrittel und beim Pass in den Strafraum zu unpräzise. Katharina Baumann und Alina Calicchio versuchten ihr Glück per Distanzschuss, brachten Keeperin Abels aber nicht in Bedrängnis. Nach etwa 30 Minuten kam Brauweiler ein wenig besser in die Partie, die erste Torannäherung per Fernschuss verfehlte ihr Ziel allerdings. In der Schlussphase des ersten Durchgangs wurde es noch einmal brenzlig im Strafraum der Grün-Weißen. Erst forderte die Fortuna Handelfmeter, dann stand Kölns Pereira sechzehn Meter zentral vor dem Tor frei, im Nieselregen rutschte ihr der Ball aber über den Spann und segelte ins Toraus. Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich erst Pereira rechts im Strafraum die Chance zum 2:0, dann ihrer Teamkollegin Selma Demir auf der linken Seite, doch Brauweilers Lina Stiens warf sich beide Male in die Schussbahn und verhinderte in höchster Not Schlimmeres, sodass es mit 1:0 in die Kabine ging.

    Die zweite Hälfte begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Nach einem Ballverlust der Fortuna in der eigenen Hälfte flog der Fernschuss der Grün-Weißen nur um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Ansonsten bot sich den zahlreichen Zuschauern im Arnoldsweiler Bertram-Möthrath-Stadion das selbe Bild wie vor dem Seitenwechsel. Die Fortuna bestimmte das Geschehen und versuchte vor allem über die Flügel per Flanke zum Erfolg zu kommen, doch Brauweiler verteidigte aufmerksam und kompakt und ließ wenig zu. Die Fortuna zeigte sich geduldig im Angriffsspiel, legte sich die Grün-Weißen zurecht und wartete, bis die Lücke da war. Diese nutzte Pereira nach 70 Minuten zum 2:0. Trotz des Rückstandes gab Brauweiler nicht auf und hatte in Person von Aileen Pistorius sogar den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch zentral vor dem Tor  beförderte sie das Leder direkt in die Arme von Fortuna-Torfrau Lisa Brenner. Danach ließen die Kölnerinnen das Spiel geschickt austrudeln und krönten sich nach neunzig Minuten zum FVM-Pokalsieger 2019. Gleichzeitig ziehen sie mit dem Sieg in die erste Runde des DFB-Pokals ein.

  • FVM-Pokal der Frauen 2017/18

    FVM-Pokal der Frauen 2017/18

    Vorwärts SpoHo – Alemannia Aachen 4:3 n.E. (1:1; 1:1)

    Die Frauen von Vorwärts SpoHo Köln haben ihren Titel in einem äußerst packenden Pokalfinale gegen Alemannia Aachen verteidigt. 4:3 nach Elfmeterschießen hieß es am Ende für die Kölner, nachdem es nach 90 bzw. 120 Minuten 1:1 gestanden hatte.

    Die Aachenerinnen hatten in der ersten Halbzeit zunächst bei zwei Aluminiumtreffern Pech, gingen in der 35. Minute dann aber verdient mit 1:0 durch Svenja Streller in Führung. Nach dem 1:1-Ausgleich durch Jennifer Küppers (49.) entwickelte sich in der zweiten Hälfte eine ausgeglichene wie kämpferische Partie, in der Aachen bei einem Schuss an die Unterkante der Latte und auf der anderen Seite SpoHo mit einem Schuss ans Lattenkreuz weitere Treffer versagt blieben. Auch in der Verlängerung sahen die rund 350 Zuschauer ein packendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, aber ohne weitere Tore, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Die Treffer von Funika Akagi und Laura Jendrzejko für die Alemannia reichten nicht, weil Prisca Volmary, Celina Vieruss und Marisa Stöver für Köln verwandelten und so den zweiten FVM-Pokaltriumph nach 2017 perfekt machten.

    Das SpoHo-Team rundet nach der bereits feststehenden Mittelrheinmeisterschaft und dem damit verbundenen Wiederaufstieg in die Regionalliga die herausragende Saison mit einem weiteren Titel ab und qualifiziert sich überdies für die Runde des DFB-Pokals der Frauen.

  • FVM-Pokal der Frauen 2016/17

    FVM-Pokal der Frauen 2016/17

    Grenzenloser Jubel bei den Frauen von Vorwärts Spoho Köln: Am Montagabend gewannen die Spoho-Frauen zum ersten Mal den FVM-Pokal. In einem insgesamt ausgeglichenen Endspiel siegte Vorwärts Spoho gegen den bisher vierfachen Pokalsieger Fortuna Köln auf der Anlage von Blau-Weiß Köln mit 2:1 (0:1).

    Wie schon beim Endspiel am vergangenen Donnerstag in Arnoldsweiler, das beim Stand von 1:1 in der Verlängerung wegen Unwetter abgebrochen worden war, boten sich die Finalisten auch in der Wiederholungspartie ein spannendes Duell auf Augenhöhe.

    Die Überlegenheit der Fortuna in der ersten Halbzeit münzte Assunta Sarago in der 18. Minute in die 1:0-Führung um. Doch die Spoho-Frauen kämpften sich zurück in die Partie und drehten das Spiel in der zweiten Hälfte. Die zur Halbzeit eingewechselte Maria Hertzenberg traf in der 58. Spielminute zum 1:1 und machte eine Viertelstunde später mit einem sehenswerten Heber ins rechte Eck ihren Doppelpack und den 2:1-Endstand perfekt.

    Für Vorwärts Spoho Köln bedeutete das nicht nur den Pokalsieg, sondern zugleich die Teilnahme am DFB-Pokal 2017/18. Die erste Runde ist für den 27. August 2017 angesetzt.


Die Pokalsieger seit 1996

2018/19 SC Fortuna Köln
2017/18 Vorwärts SpoHo Köln
2016/17 Vorwärts SpoHo Köln
2015/16 Spfr. Ippendorf
2014/15 SC Fortuna Köln
2013/14 TSV Alemannia Aachen
2012/13 SC Fortuna Köln
2011/12 SF Uevekoven
2010/11 VfL Kommern
2009/10 Alemannia Aachen
2008/09 SV RW Merl
2007/08 SC Fortuna Köln
2006/07 SC Fortuna Köln
2005/06 VfL Kommern
2004/05 TuS Köln rrh.
2003/04 TuS Köln rrh.
2002/03 Spvg. Oberaußem-Fortuna
2001/02 TuS Köln rrh.
2000/01 Spvg. Oberaußem-Fortuna
1999/2000 TuS Köln rrh.
1998/99 Spvg. Oberaußem-Fortuna
1997/98 TuS Köln rrh.
1996/97 Spvg. Oberaußem-Fortuna
1995/96 Spvg. Oberaußem-Fortuna
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