Bestens beraten - Was hinter der Vereinsberatung steckt

Der Fußball-Verband Mittelrhein geht mit neuen Überlegungen zur Vereinsberatung auf seine Vereine zu. Ziel: Ein Angebot schaffen, um Fußballvereine auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten, zu unterstützen und zu stärken – und das alles konkret und praxisbezogen auf den einzelnen Klub und dessen Herausforderungen und Bedürfnisse bezogen.

FVM-Referent Claus Adelmann stellt das Pilotprojekt vor.

Bestens beraten - Was hinter der Vereinsberatung steckt

385.000 Menschen sind im Fußball-Verband Mittelrhein organisiert.

1.100 Vereine beteiligen sich mit 6.700 Mannschaften am Spielbetrieb. Statistiken zeigen, dass es schon einmal mehr waren. Zudem ist auch im ehrenamtlichen Engagement viel Manpower und Know-How in der täglichen Vereinsarbeit gefragt.

Gleichzeitig steigen auch die Anforderungen an die Arbeit im Verein immer weiter. Kein leichter „Job“ also, den die Ehrenamtlichen im Verein ausüben – schon gar nicht, wenn man seinen Verein langfristig gut aufstellen will.

 

Wie kann also der Fußball-Verband Mittelrhein die Vereine unterstützen,

in denen jeden Tag wertvolle Arbeit geleistet wird, damit Menschen weiterhin gern Mitglied sind und sich in ihrem Club aufgehoben fühlen? Der FVM setzt neben OnlineAngeboten und Lizenzausbildungen, in denen Vorstandsmitglieder wertvolles rechtliches und organisatorisches Rüstzeug an die Hand bekommen, in Zukunft noch stärker auf Beratung: konkret und auf den einzelnen Verein zugeschnitten.

Klar ist bei allem: Fußball wird auf dem Platz gespielt, aber die erfolgreichen Voraussetzungen dafür werden im Vereinsvorstand geschaffen.

 

Welche Möglichkeiten der Vereinsberatung hat der FVM geplant?

Der Service ist breit gefächert. Eine noch herausragendere Rolle als bisher schon wird in Zukunft die digitale Bereitstellung von Informationen einnehmen. Dazu baut der FVM die Onlineplattformen mit hilfreichen Informationen weiter aus. Aber auch der bisher schnellste Weg des Telefongesprächs wird bestehen bleiben: Dort können die FVM-Experten Fragen zu Sachverhalten unmittelbar und konkret beantworten und Hinweise zu weiterführenden Informationen geben.

Wenn sich ein Beratungsbedarf zu komplexeren und umfangreicheren Themen herauskristallisiert, bietet der FVM ab sofort auch Beratungsgespräche mit Vertreter*innen des Vereinsvorstandes an.

 

Wie läuft eine Vereinsberatung ab?

Die Vorstandsberatungen finden vor Ort im Verein statt. In einer Vorstandssitzung können die Vorstandsmitglieder mit qualifizierten Berater*innen komplexere Informationen besprechen und offene Fragen stellen. Thematisch sind die Vorstandsberatungen (-gespräche) auf einen konkreten Sachverhalt eingegrenzt.

Stellt der Vereinsvorstand in diesem Beratungsgespräch fest, dass weitere Unterstützung sinnvoll ist, können FVM-Experten in einer ganztägigen Vorstandsklausurtagung die Diskussion zum gewünschten Themenbereich begleiten.

 

Strategieworkshops

Möchte ein Fußballverein sich über konkrete Themen hinaus mit seiner zukünftigen Entwicklung insgesamt auseinandersetzen, bietet der FVM einen zweitägigen Strategieworkshop an. Hier setzt sich der Verein gemeinsam mit einem FVMExperten zu der grundlegenden Frage der Vereinsausrichtung „Was für ein Verein wollen wir sein?“ auseinander. Auf dem Weg gilt es, drei wichtige

 

Fragen zu beantworten:

  • Wie ist unsere Vereinsstruktur?
  • Welche Vereinskultur pflegen wir?
  • Welche Strategie haben wir?

 

Abschluss eines jeden Strategieworkshops wird sein, sich darauf zu einigen, wer was bis wann zu tun hat, um dem Vereinsziel („Was für ein Verein wollen wir sein“) schrittweise näherzukommen.

„Bei allem gilt der Grundsatz: Die Vereinsmitarbeiter*innen bekommen Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt der zuständige FVM-Referent für Vereinsberatung, Claus Adelmann.

Wichtig ist, dass wir dem Verein keine Lösung diktieren, sondern dass die Vorstandsmitglieder ihre Ziele und den Weg dahin selbst definieren, nur dann kann eine Veränderung von innen heraus greifen.“

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