Gemeinsam Fußball

Amateurfußball, das bedeutet für viele Menschen in erster Linie Freude und Spaß am Spiel, aber vor allem auch Miteinander.

Gemeinsam mit Mitspieler*innen, Gegner*innen und Schiedsrichter*innen auf dem Platz zu stehen und der eigenen Leidenschaft für den Fußballsport nachzugehen, darauf kommt es an.

Ein fairer und toleranter Umgang miteinander ist dabei von elementarer Bedeutung und die Grundlage jeglicher Handlung, nicht nur in unserem Alltag, sondern selbstverständlich auch rund um den Fußballplatz –  unabhängig von Sexualität, Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder auch Alter der einzelnen Beteiligten.

Das Bewusstsein dafür, dass ein Mannschaftssport ohne Mitspieler*innen, ein sportlicher Vergleich ohne Gegner*innen und die unparteiische Leitung einer Partie mit verbindlichen Spielregeln ohne Schiedsrichter*innen, nicht stattfinden könnte, bildet die Basis dieses sportlichen Miteinanders.


Gewaltprävention

Um das friedliche Miteinander auf dem Sportplatz zu stärken, hat der FVM eine Reihe gewaltpräventiver Maßnahmen entwickelt. Die Maßnahmen sind Bestandteil eines Kataloges, den der FVM-Arbeitskreis Gewaltprävention auch in engem Austausch mit seinen Gremien und Vereinen erarbeitet hat.

Im Nachfolgenden werden die einzelnen FVM-Maßnahmen zur “Gewaltprävention” einmal näher vorgestellt:

  • Kampagne #gemeinsamfußball

    Kampagne #gemeinsamfußball

    Der FVM ruft alle Vereine, Schiedsrichter*innen und Zuschauer*innen dazu auf, sich klar für mehr Miteinander im Amateurfußball zu positionieren und Fotos oder Videos unter dem Hashtag #gemeinsamfussball in den sozialen Medien zu veröffentlichen, die zeigen, dass Fußball nur gemeinsam funktioniert.  


    Die Fußballkreise und der FVM haben sich hierzu deutlich positioniert; ebenso FVM-Präsident Bernd Neuendorf, der sich in einem öffentlichen Kommentar an alle Amateurfußballer im Verbandsgebiet gewandt und ein persönliches Schreiben an alle Schiedsrichter*innen verfasst hat. Die Maßnahmen, die sowohl zur Intervention als auch im Rahmen der Gewaltprävention eingeleitet worden, stellen ein wichtiges Zeichen dar.


    „Der FVM steht für ein faires Miteinander im Fußball – auf und neben dem Platz. Vor dem Anpfiff, genauso wie in den 90 Minuten auf dem Platz und nach dem Abpfiff. Ein anständiges Miteinander ist wichtig und die Grundlage unseres Sports. Jedem muss klar sein: Ohne Spielpartner*innen gibt es auch kein Fußballspiel“, betont FVM-Vizepräsidentin Johanna Sandvoß.


    Ideen zur Umsetzung der Aktion:

    •    Erstellt ein gemeinsames Foto beider Teams mit den Schiedsrichter*innen vor dem Anstoß (Hinweis: Coronabedingter Mindestabstand ist einzuhalten!)
    •    Haltet das faire Abklatschen nach der Partie im Foto fest (Hinweis: Coronabedingt ist auf den Handschlag/ das Abklatschen zu verzichten!)
    •    Sagt der*dem Schiedsrichter*in nach der Partie einfach mal „Danke“ für ihren*seinen Einsatz und veröffentlicht ein Foto/Video davon
    •    Das eigene Team anfeuern ohne die Gegner*innen zu verunglimpfen? Das geht! Macht ein Video davon
    •    Als Schiedsrichter*in: Bedankt euch bei den Mannschaften für ihr faires Spiel.


    Fotos und Videos von solchen und weiteren Aktionen, die unter dem Hashtag #gemeinsamfussball veröffentlicht werden, teilt der FVM in seinen sozialen Medien.

     

    Hier geht es zum Video der Kampagne

  • WDFV-Anlaufstelle

    WDFV-Anlaufstelle

    In enger Abstimmung mit seinen drei Landesverbänden hat der Westdeutsche-Fußballverband eine zentrale Anlaufstelle für Gewalt-, Diskriminierungs- und Extremismusvorfälle eingerichtet. Dort werden Meldungen über solche Vorfälle gebündelt und in Rücksprache mit dem jeweiligen Landesverband bearbeitet.


    Die Anlaufstelle steht allen Beteiligten des Fußballs, ob Spieler*in, Trainer*in, Vereinsverantwortliche*r als Ansprechpartner zur Verfügung, unabhängig davon, ob diese Opfer oder auch Zeuge eines solchen Vorfalls geworden sind.
     

    Hier geht es zur Anlaufstelle des WDFV

  • Runde Tische im FVM
  • Deeskalationstraining für Schiedsrichter*innen (“Millimetertraining”)
  • Checkliste „Diskriminierung! Was nun?“
  • Leitfaden für Vereine zur Entwicklung eines Leitbildes
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